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PRÄHISTORISCHE EINBLICKE.

  • Grabfunde aus der Steinzeit (sie begann vor etwa 2,5 Millionen Jahren mit dem Auftreten des Homo Sapiens) zeigen, dass die Neandertaler bereits an eine Daseinsform nach dem Tod dachten.

  • In der Jungsteinzeit wurden die Toten in Hünengräbern bestattet, bei denen es sich um winkelig angeordnete Steinblöcke handelt, die eine gewaltige Steinplatte tragen. Es handelt sich hier gewissermaßen um die Urväter der in Europa bis heute praktizierten Grabsteinkultur.

  • Die Bestattung kann somit auch als Vorläufer aller kulturellen Praktiken bezeichnet werden. Gleichzeitig gilt als sicher, dass mit diesen Ritualen auch das spirituelle Denken und Handeln der Menschen begonnen hat.

  • Dass der Mensch seit Jahrtausenden eine spirituelle Beziehung zu Steinen hat, beweisen nicht nur die Pyramiden in Ägypten. Auch in anderen alten Kulturen haben sich Könige und andere bedeutende Persönlichkeiten in Grabkammern beerdigen lassen, die - einem Kokon vergleichbar - von tonnenschweren Steinblöcken umschlossen waren.

  • Die Moai, kolossale Steinstatuen auf den Osterinseln, wurden von den Ureinwohnern als Bindeglied zwischen dem Diesseits und dem Jenseits betrachtet. Der größte Moai, „El Gigante“, ist 21,6 m lang und wiegt etwa 270 Tonnen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die überlieferte Geschichte einer steinalten Aborigines-Frau. Ihre Geschichte klingt fast wie ein Vorläufer meines SEELENSTEIN-Konzeptes:
Die alte Frau besuchte regelmäßig eine Höhle, in der sich seit über 50 Jahrtausenden Felsbilder ihrer Ahnen befinden. Dort bat sie zunächst höflich um Zutrittserlaubnis, um mit ihren Verwandten sprechen zu können. Sie spürte dabei stets deren Anwesenheit und erzählte ihnen von ihrer tiefen Traurigkeit darüber, dass sie alle einst so geliebten Menschen nicht mehr umarmen kann. Aber sie war beseelt von dem überaus tröstenden Gedanken, nach ihrem Tod wieder zu den Felsbildern zurückkehren zu können, um dann erneut und überglücklich von ihren Ahnen aufgenommen zu werden.

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